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Aktuelle Marktnews

vor 10 Minuten
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Lese hier das aktuelle Markt-Geschehen - jede Woche neu!






  • 17.09.2026


GETREIDE

Händler beobachten weiter die Lage in Russland und der Ukraine. Der Vorschlag von US-Präsident Trump vom Montag, auf gegenseitige Angriffe auf die Energieinfrastruktur zu verzichten, hat Hoffnungen geweckt, dass dies auch zu einer Erleichterung der Getreideexporte führen könnte. Die gegenseitigen Angriffe Russlands und der Ukraine wurden zu Wochenbeginn aber fortgesetzt und dämpften die Hoffnungen auf eine baldige Entspannung. Entsprechend gehen die volatilen Marktbewegungen gen Süden und Norden munter weiter und es fehlt an festen Orientierungspunkten. Zahlen zu den russischen Exporten aus September zeigten nochmals deutlich, dass die Exporte aus Russland (und auch der Ukraine) nahezu vollständig zum Erliegen gekommen sind, sodass die Börsen am Mittwoch neue Unterstützung erfuhren.


Die Echtzeit-Börsenkurse finden Sie in der App unter dem Button „Watchlist“ oder auch unter www.agriV.de



RAPS

Die Rapspreise bleiben beständig hoch und haben sich nochmals gefestigt. Die neue Ernte 27 frei ADM Spyck Kleve wurde gestern mit ca. 520,- gehandelt. Vorkontrakt bleiben weiterhin lukrativ und sollten zur Teilabsicherung abgeschlossen werden. Heute liegen die Preise bei ca. 515,-€.



EINZELFUTTERMITTEL

SOJASCHROT

Die Ölsaatenmärkte erhalten weiter Rückenwind durch die steigenden Rohölkurse, nachdem Saudi-Arabien seine wichtige Ost-West-Pipeline zum Roten Meer stilllegen musste, mit der die saudi-arabischen Ölexporte die Straße von Hormus umgehen können. Der Öltransport war am Freitag gestoppt worden, nachdem Huthi-Rebellen saudi-arabische Ölanlagen angegriffen hatten. Außerdem sorgte ein Rückgang der Sojabohnenverarbeitung in den USA im August für einen starken Anstieg der Sojamehlkurse und ließ den gesamten Eiweißkomplex weiter stark anstiegen. Die vorderen Termine werden im hiesigen spot-Markt zudem weiterhin von hohen logistischen Herausforderungen geprägt.



RAPSSCHROT

Das positive Marktumfeld rund und die Ölsaaten und Eiweißträger zieht auch Rapsschrot weiter mit nach oben. Allerdings gilt weiterhin, dass Rapsschrot zurzeit verglichen zu anderen Eiweißprodukten trotz gestiegener Niveaus der kaufwürdigere Eiweißträger bleibt. Somit findet es seinen Weg in die Mischungen und durch eine wachsende Nachfrage schwindet die Hoffnung auf Preiskorrekturen - im Gegenteil sollte man eher vorsichtig sein, dass sich die Kurse nicht weiter festigen.



DÜNGER

N-, P-, K-Dünger

Die Situation beim Dünger hat sich erneut verschärft. Seit einigen Tagen haben die Gaspreise jetzt die 80 € /MWh erreicht. Damit haben sich die Gaspreise beständig “hochgearbeitet”. Die Leuna Werke haben ihre endgültige Insolvenz bekannt gemacht. Damit entfällt ab Oktober einer weiterer Schwefeldünger-Lieferant. Die Situation bei Schwefeldüngern wird damit unkalkulierbar. Die Knappheit bei ASL und anderer Schwefelkomponenten macht dringend die Planung der Schwefeldüngung für 2027 notwendig. Insbesondere die Rapsanbauer sollten Ihren Schwefelbedarf über ASS fest ordern. P Dünger bleiben ebenfalls sehr hochpreisig.



ENERGIE

Der Ölmarkt bleibt in dieser Woche stark von den geopolitischen Spannungen im Nahen Osten geprägt, auch wenn sich die Preise zuletzt etwas von ihren Höchstständen zurückgezogen haben. Brent liegt aktuell bei rund 105 US-Dollar je Barrel, nachdem zusätzliche saudische Lieferungen und ein gesicherter US-Schifffahrtskorridor für etwas Entspannung bei der Versorgung gesorgt haben. Gleichzeitig bleibt die Lage rund um die Straße von Hormus äußerst angespannt: Der Schiffsverkehr liegt weiterhin deutlich unter dem Vorkriegsniveau, was das Risiko erneuter Preissprünge hoch hält. Für den deutschen Markt kommt das erneut gesunkene Wasserstandniveau am Rhein erschwerend hinzu, da Schiffe weniger laden können und dadurch die Transportkosten für Mineralölprodukte steigen.



SCHWEINE

VEZG Notierung

Die VEZG Notierung vom 16.09.26: 1,45€ (Vorwoche 1,60€)

Auf dem Schlachtschweinemarkt erhöht sich das Angebot und der Preisdruck der Schlachtunternehmen. Ein deutlich zurückgesetzter Preis kann nicht verhindert werden.

 
 
 

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