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Aktuelle Marktnews

  • vor 5 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Lese hier das aktuelle Markt-Geschehen - jede Woche neu!






  • 06.08.2026


GETREIDE

Die Agrarmärkte folgten am Dienstag dem schwächeren Rohöl: Die Preise fielen auf ein Dreiwochentief. Äußerungen von Vertretern aus Katar und den USA verstärkten die Hoffnung auf eine diplomatische Lösung des Irankonflikts. Die weitere Entwicklung am Schwarzen Meer bleibt dagegen schwer abzuschätzen. Die Weizenexporte der Ukraine über die Tiefwasserhäfen am Schwarzen Meer sind weiter unterbrochen. Es wird Weizen an die Häfen an der Donau geliefert, allerdings gestaltet sich dort der Umschlag wegen des niedrigen Wasserstandes schwierig. Auch die Wiederaufnahme der Weizenexporte auf dem Schienenweg wird vorbereitet, allerdings wird es wohl einige Wochen dauern, bis die vollen Kapazitäten erreicht werden. Sollte der Export über die Donau und Schiene allerdings Fahrt aufnehmen, könnte dies Druck in den europäischen Markt bringen.


Die Echtzeit-Börsenkurse finden Sie in der App unter dem Button „Watchlist“ oder auch unter www.agriV.de



RAPS

Die Rapspreise halten sich weiter auf stabil hohem Niveau. Bis auf Restmengen tritt die Ex Ernte Vermarktung 2026 dennoch in den Hintergrund. Die Preise für die neuen Ernte 27 haben zwar im Preis nachgegeben, sind aber immer noch auf einen Niveau, wo eine Teilabsicherung mit Augenmaß ( Raps muss noch in den Boden und durch den Winter) empfohlen wird.



EINZELFUTTERMITTEL

SOJASCHROT

Händler hoffen auf eine Öffnung der Straße von Hormus, nachdem Vertreter Katars angedeutet hatten, dass sich die USA und der Iran in dieser Frage annähern. Dies würde den Konflikt zwar nicht beenden, allerdings könnte eine solche Übereinkunft dazu beitragen, den Transport von Öl und Gas aus den Ländern am Persischen Golf zu normalisieren. Dies zeigte auch Wirkung bei den Ölsaaten, die deutlich an Wert verloren. Entsprechend schwächer wurde auch das Sojaschrot an der CBoT gehandelt und bei etwas stärkerem Euro, kann man zurzeit die Gelegenheit nutzen, um etwas Deckung bis zum Jahresende zu nehmen.



RAPSSCHROT

Das Rapsschrot folgt dem zurzeit schwächeren Sojaschrot. Außerdem gewinnt man den Eindruck, dass die Ölmühlen zurzeit sehr gut mit (hiesiger) Rapssaat versorgt sind und sogar etwas in Abgabedruck geraten. Die Niedrigwassersituation limitiert allerdings eine extremere Drucksituation. Dennoch kann man nun die Chance nutzen, weitere Mengen zu fixieren, sollte man zuletzt den Anschluss verpasst haben.



DÜNGER

N-, P-, K-Dünger

Die Düngerpreise verharren auf hohem Niveau. Ohne klare und sichere geopolitische Entspannung können die Preis mittelfristig nicht sinken. Die Komponenten Ammoniak, Gas und Schwefelsäure sind die Preistreiber und diese werden im Konfliktgebiet Naher Osten produziert. Phopsphordünger sind im Aufschluss auf Schwefelsäure angewiesen. Die verteuert ebenso die P Dünger massiv. Einzig der Kali verläuft in erwartbaren Preiskurven und ist im Preis “realistisch” eingestuft. Die Landwirtschaft und der Handel kann ab September die Situation nicht aussitzen- Entscheidungen und Teilkäufe müssen getätigt werden.



ENERGIE

Diese Woche stehen die Ölpreise unter dem Einfluss der geopolitischen Entwicklungen zwischen den USA und dem Iran. Zwar haben Hoffnungen auf eine diplomatische Lösung die Sorge vor größeren Versorgungsunterbrechungen etwas gedämpft, dennoch bleibt die Lage im Nahen Osten angespannt. Zusätzlich erschwert das anhaltende Niedrigwasser auf wichtigen Wasserstraßen den Transport von Mineralölprodukten und kann regional die Logistik belasten. Insgesamt bleibt der Ölmarkt volatil und reagiert empfindlich auf politische Entwicklungen sowie Einschränkungen in den Transportketten.



SCHWEINE

VEZG Notierung

Die VEZG Notierung vom 05.08.26: 1,50€ (Vorwoche 1,40€)

Das Angebot auf dem Schlachtschweinemarkt reicht nicht mehr vollständig aus, um den Bedarf der Schlachtunternehmen zudecken. Deutlich steigende Preise sind die Folge.

 
 
 

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