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Aktuelle Marktnews

  • vor 15 Minuten
  • 2 Min. Lesezeit

Lese hier das aktuelle Markt-Geschehen - jede Woche neu!






  • 23.07.2026


GETREIDE

In den vergangenen Tagen haben die Angriffe Russlands auf ukrainische Häfen etwas nachgelassen, und auch die Attacken der Ukraine auf Schiffe im Asowschen Meer sind offenbar weniger intensiv als in der vergangenen Woche. Die Beruhigung führte dazu, dass die Kurse an der Euronext am Dienstag leicht nachgaben. Da am Mittwoch jedoch ein Terminal der ADM in Odessa schwer getroffen wurde, brachen die Börsenkurse am Mittwoch wieder nach oben aus. Wer nun Weizen auf Termin verkaufen kann, könnte diese Situation für sich nutzen. Mit Abschluss der Ernte rücken langsam auch die ex Ernte-Niveaus, sowohl im An- als auch Verkauf, weiter in den Hintergrund. Wer noch kaufen muss, steht aktuell vor einer sehr herausfordernden Entscheidung - für den Moment scheint es aber so, als sei der Markt überhitzt.


Die Echtzeit-Börsenkurse finden Sie in der App unter dem Button „Watchlist“ oder auch unter www.agriV.de



RAPS

Der Rapspreis ex Ernte 26 (MATIF August) befindet sich weiterhin auf einen Höhenflug. Neben den Rohölpreisen tragen die russischen Angriffe auf die ukrainische Exportlogistik und die enttäuschenden Rapserträge in einigen EU Ländern zu dieser Preisrallye bei. In diesem Sog steigt auch der Rapspreis der Ernte 27. Hier sind auch bereits ex Ernte Preise von 500,- € möglich. Eine Teilabsicherung mit Augenmaß auf realistische Erträge wird empfohlen.



EINZELFUTTERMITTEL

SOJASCHROT

Neben dem neu aufgeflammten Konflikt zwischen dem Iran und der USA, sowie den chinesischen Käufen von Sojabohnen in den USA (total ca. 600.000 Tonnen), bringt auch die Situation in der Schwarz Meer Region im Eiweißbereich weitere Unterstützung. Außerdem sorgt die Niedrigwasser-Situation am Rhein und auf den niederländischen Wasserstraßen für große logistische Probleme. Die klassischen grenznahen Stationen sind nicht mehr zu erreichen und eine Fracht ab Rotterdam/Amsterdam wird notwendig, die mit Aufpreisen verbunden ist.



RAPSSCHROT

Für das Rapsschrot ist Niedrigwasser ein noch bedeutenderes Thema, da die niederrheinischen Ölmühlen das produzierte Öl über den Wasserweg nicht mehr abtransportiert bekommen. Es resultiert eine Drosselung des Crushs und damit auch des Rapsschrot-Ausstoßes. Diese Situation treibt vor allem den spot-Markt in die Höhe, setzt sich aber auf den Terminen fort. Schließlich wirkt das gesamte Agrarmarktumfeld zurzeit unterstützend.



DÜNGER

N-, P-, K-Dünger

Die Düngerpreise kennen nur eine Richtung. Mit erneutem Anzug der Gaspreise, massiven geopolitischen Spannungen fehlt jede Phantasie für auch mittelfristig fallende N-Preise. Einzig der Kali bewegt sich abgekoppelt von den Entwicklungen auf einem “Normalniveau”. AHL hat seine Preiswürdigkeit ebenfalls verloren. In Kombination mit teurem ASL und anderen Schwefelkomponenten können sich auch die flüssigen N-Düngern nicht der Entwicklung entziehen.



ENERGIE

Der Ölmarkt wird in dieser Woche erneut von den Spannungen im Nahen Osten dominiert. Insbesondere die Risiken für den Schiffsverkehr im Roten Meer und in der Straße von Hormus sorgen für Aufwärtsdruck bei den Ölpreisen, da mögliche Lieferunterbrechungen befürchtet werden. Gleichzeitig bleibt die tatsächliche Versorgung derzeit stabil, weshalb die Preisentwicklung vor allem von politischen Nachrichten bestimmt wird.



SCHWEINE

VEZG Notierung

Die VEZG Notierung vom 22.07.26: 1,40 € (Vorwoche 1,40 €)

Infolge wieder ausgeglichener Verhältnisse am deutschen Schlachtschweinemarkt kann in der neuen Schlachtwoche mit unveränderten Preisen gerechnet werden.

 
 
 

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