Aktuelle Marktnews
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10.09.2026
GETREIDE
Nachdem die Börsen zum Ende der vergangenen Woche durch die Erwartungen an die Verhandlungen in Moskau und Kiew eine deutliche Preiskorrektur nach unten verzeichnen konnten, bewerteten die Händler am Montag die Ergebnisse des Besuches des US-Verhandlungsteams Kushner und Witkoff. Bei den diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Krieges zwischen Russland und der Ukraine werden keine entscheidenden Fortschritte gesehen. Kurzfristig rechnen die Händler also nicht damit, dass sich die Getreideexporte der beiden Länder über das Schwarze Meer wieder normalisieren. In den USA starteten die Börsen nach dem Feiertag am Montag am Dienstag mit deutlichen Zuwächsen, da die Erwartungen erst einmal nicht erfüllt werden konnten. Der klare Taktgeber bleiben also weiterhin die Entwicklungen im Schwarzen Meer.
Die Echtzeit-Börsenkurse finden Sie in der App unter dem Button „Watchlist“ oder auch unter www.agriV.de
RAPS
Die Rapspreise bleiben beständig hoch und haben sich nochmals gefestigt. Die neue Ernte 27 frei ADM Spyck Kleve wird mit ca. 515,- gehandelt. Vorkontrakt bleiben weiterhin lukrativ und sollten zur Teilabsicherung abgeschlossen werden.
EINZELFUTTERMITTEL
SOJASCHROT
Nach erneuten Käufen Chinas von US-Sojabohnen startete die CBoT am Dienstag mit deutlichen Kursgewinnen in die Woche. Auch die steigenden Ölpreise trugen zu dem Anstieg bei. Sie lagen am Montag nahe an ihrem Sechs-Wochen-Hoch, da die gegenseitigen Angriffe zwischen den USA und dem Iran den Tankerverkehr in der Straße von Hormus weiter behindern und nur wenige Schiffe dieses Nadelöhr für den globalen Ölhandel passieren. Außerdem lassen die Sorgen vor den ElNino-Effekten die Pflanzenölkurse insgesamt ansteigen und die Schrotpreise werden vom gesamten Eiweißkomplex mit nach oben gezogen.
RAPSSCHROT
Die steigende Rohölpreise und ein festerer Palmölmarkt verhalfen den Raps-Futures an der Euronext am Montag ebenfalls zu einem positiven Start in die Woche. Entsprechend kann sich auch Rapsschrot weiter festigen. Allerdings ist das Rapsschrot zurzeit verglichen zu anderen Eiweißprodukten trotz gestiegener Niveaus der kaufwürdigere Eiweißträger.
DÜNGER
N-, P-, K-Dünger
Die Situation beim Dünger hat sich erneut verschärft. Seit einigen Tagen haben die Gaspreise jetzt die 80 € /MWh erreicht. Damit haben sich die Gaspreise beständig “hochgearbeitet”. Die Leuna Werke haben Ihre endgültige Insolvenz bekannt gemacht. Damit entfällt ab Oktober einer weiterer Schwefeldünger-Lieferant. Die Situation bei Schwefeldüngern wird damit unkalkulierbar. Die Knappheit bei ASL und anderer Schwefelkomponenten macht dringend die Planung der Schwefeldüngung für 2027 notwendig. Insbesondere die Rapsanbauer sollten Ihren Schwefelbedarf über ASS fest ordern. P Dünger bleiben ebenfalls sehr hochpreisig.
ENERGIE
Der Ölmarkt hat in dieser Woche deutlich an Spannung gewonnen: Brent ist erstmals seit Juli wieder über die Marke von 100 US-Dollar je Barrel gestiegen. Haupttreiber sind die erneuten Angriffe zwischen den USA und dem Iran sowie die zunehmenden Risiken für den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus, wodurch ein erheblicher Teil der weltweiten Ölversorgung weiterhin beeinträchtigt wird. Gleichzeitig bleibt der Dieselmarkt besonders angespannt, da die verfügbaren Mengen knapp sind und die Unsicherheit bei den internationalen Lieferströmen zunimmt. In Deutschland verschärft das anhaltende Niedrigwasser am Rhein zusätzlich die logistischen Bedingungen und verteuert den Transport von Mineralölprodukten.
SCHWEINE
VEZG Notierung
Die VEZG Notierung vom 09.09.26: 1,60€ (Vorwoche 1,60€)
Auf dem deutschen Schlachtschweinemarkt findet das verfügbare Angebot weiterhin vollständig seine Käufer. Stabile Preise sind in der neuen Schlachtwoche die Folge




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