Aktuelle Marktnews
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20.08.2026
GETREIDE
Die allgemeine Trockenheit, die zuletzt auch nochmals einigen Maisanbaugebieten in der Ukraine bescheinigt wurde, hält die Agrarmärkte unterstützt. Erster Druck macht sich allerdings in den Nachbarländern Russlands und der Ukraine bemerkbar, da diese zurzeit nicht mehr über das Schwarze Meer exportieren können, sondern Lösungen über den Binnenmarkt suchen müssen. Die Börsen bleiben zurzeit allerdings geprägt von Unsicherheit und bewegen sich daher fester.
Die Echtzeit-Börsenkurse finden Sie in der App unter dem Button „Watchlist“ oder auch unter www.agriV.de
RAPS
Die Rapspreise halten sich weiter auf stabil hohem Niveau, getrieben von der Preisralley im Rohöl, den damit steigenden Pflanzenölen und schließlich auch Ölsaaten-Kursen. Die Preise für die neuen Ernte 27 haben sich in den letzten Tagen wieder befestigt und liegen etwas oberhalb der 500,- € ex Ernte 27 auf Ölmühle. Eine Teilabsicherung mit Augenmaß (Raps muss noch in den Boden und durch den Winter) wird empfohlen.
EINZELFUTTERMITTEL
SOJASCHROT
Steigende Rohölpreise ziehen die Pflanzenöle und letztlich auch die Ölsaaten wieder mit nach oben - der Preisrückgang im Sojaschrot war also nur von kurzer Dauer und lockte sicherlich auch einige Käufer an den Markt, sodass eine stabile Nachfrage den Preisen wieder auf einen Erholungskurs verhalf. China ist außerdem weiterhin Käufer von US-Sojabohnen mit mittlerweile ca. 4,5 Millionen Tonnen. Auf der Angebotsseite erwarten uns aber auch wieder zwei Rekordernten mit ca. 123 Mio. Tonnen in den USA (ab Oktober) und wieder einmal um 185 Mio. Tonnen in Brasilien (ab Februar) - es bleibt also abzuwarten, welche Zugpferd sich schlussendlich durchsetzen wird.
RAPSSCHROT
Der positive Preistrend wirkt sich auch auf das Rapsschrot aus. Die Saat konnte durch steigende Rohölkurse, sowie ernüchternden Ertragsergebnissen aus der vergangenen Ernte, zulegen und gab dem Schrot ebenfalls Aufwind. Außerdem gilt hier Gleiches, wie beim Sojaschrot - kurzzeitge Preis-Downs holen immer wieder Käufer an den Markt, sodass sich der Markt anschließend häufig schnell dreht.
DÜNGER
N-, P-, K-Dünger
Die Düngerpreise verharren auf hohem Niveau. Ohne klare und sichere geopolitische Entspannung können die Preis mittelfristig nicht sinken. Die Komponenten Ammoniak, Gas und Schwefelsäure sind die Preistreiber und diese werden im Konfliktgebiet Naher Osten produziert. Phopsphordünger sind im Aufschluss auf Schwefelsäure angewiesen. Die verteuert ebenso die P Dünger massiv. Einzig der Kali verläuft in erwartbaren Preiskurven und ist im Preis “realistisch” eingestuft. Die Landwirtschaft und der Handel kann ab September die Situation nicht aussitzen- Entscheidungen und Teilkäufe müssen getätigt werden.
ENERGIE
Im Vergleich zur letzten Woche hat sich an den Nachrichten im Markt nichts verändert! Die Situation zwischen dem Iran und den USA bleibt weiterhin angespannt! Ausserdem bleibt die Lage bzgl. des Niedrigwassers im Rhein und damit die Versorgungssituation wie in der letzten Woche schwierig. Wir hoffen hier, das die aktuellen Niederschläge Entspannung bringen!
SCHWEINE
VEZG Notierung
Die VEZG Notierung vom 19.08.26: 1,60€ (Vorwoche 1,60€)
Nach den angebotsbedingten Preisanstiegen in den kommenden Wochen zeigt sich der Markt wieder ausgeglichener. Die Preise zeigen sich unverändert zur Vorwoche.




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