top of page

Aktuelle Marktnews

  • vor 4 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Lese hier das aktuelle Markt-Geschehen - jede Woche neu!






  • 13.08.2026


GETREIDE

Die Volatilität an den Agrarmärkten bleibt hoch. So auch im Weizenmarkt, der an der MATIF von Montag zu Mittwoch zwar in Summe kaum Veränderungen aufwies, innerhalb dieser drei Handelstage aber erhebliche Schwankungen zeigte. Vor allem Gerüchte über Gespräche zwischen Russland und der Ukraine zur Situation am Schwarzen Meer, schickten den Markt auf Talfahrt. Als sich die Gerüchte anschließend nicht bestätigten, kehrte sich der Markt wieder um. Fundamental wird der USDA-Bericht zeigen, wie es um die Bilanzen von Weizen, Mais und Sojabohnen steht. Voraussichtlich wird bei Weizen und Mais der Rotstift angesetzt. Allerdings ist davon auszugehen, dass ein großer Teil der möglichen Reduktionen schon in den Handelspreisen eingepreist ist.


Die Echtzeit-Börsenkurse finden Sie in der App unter dem Button „Watchlist“ oder auch unter www.agriV.de



RAPS

Die Rapspreise halten sich weiter auf stabil hohem Niveau. Bis auf Restmengen tritt die Ex Ernte Vermarktung 2026 dennoch in den Hintergrund. Die Preise für die neuen Ernte 27 haben sich in den letzten Tagen wieder befestigt. Die Preise liegen bei ca. 500,- € ex Ernte 27. Eine Teilabsicherung mit Augenmaß ( Raps muss noch in den Boden und durch den Winter) wird empfohlen.



EINZELFUTTERMITTEL

SOJASCHROT

Die Sojaschrot-Kurse an der Chicago Board of Trade (CBoT) gaben in den vergangenen Tagen deutlich nach. Gepaart mit einem leicht stärkeren Euro sanken daraufhin auch die physischen Kurse im europäischen Markt. Störend bleiben weiterhin die hohen Transportprämien durch die Niedrigwassersituation, sowie fehlenden Importmengen aus Argentinien, die weiteren Mengendruck verhindern. Durchaus überlegenswert diesen Moment für Teildeckungen bis zum Ende des Jahres zu nutzen.



RAPSSCHROT

Durch den jüngsten Preisrückgang kamen wieder Käufer an den Markt die weitere Mengen bis zum Jahresende eindeckten. Dies führt dazu, dass sich die Preise zumindest stabilisiert haben, wenn nicht wieder leicht ansteigen. Außerdem stützt auch hier das Niedrigwasser durch die aktuellen logistischen Herausforderungen die Preise.



DÜNGER

N-, P-, K-Dünger

Die Düngerpreise verharren auf hohem Niveau. Ohne klare und sichere geopolitische Entspannung können die Preis mittelfristig nicht sinken. Die Komponenten Ammoniak, Gas und Schwefelsäure sind die Preistreiber und diese werden im Konfliktgebiet Naher Osten produziert. Phopsphordünger sind im Aufschluss auf Schwefelsäure angewiesen. Die verteuert ebenso die P Dünger massiv. Einzig der Kali verläuft in erwartbaren Preiskurven und ist im Preis “realistisch” eingestuft. Die Landwirtschaft und der Handel kann ab September die Situation nicht aussitzen- Entscheidungen und Teilkäufe müssen getätigt werden.



ENERGIE

Diese Woche bleibt der Ölmarkt angespannt, wobei die ungelöste Situation zwischen den USA und dem Iran weiterhin für hohe Risikoaufschläge sorgt. Besonders die weiterhin eingeschränkte Nutzung der Straße von Hormus hält die Sorge vor möglichen Lieferausfällen aufrecht. Zusätzlich verschärft das anhaltende Niedrigwasser auf dem Rhein die Situation in Deutschland, da Mineralöltransporte per Binnenschiff nur eingeschränkt möglich sind und dadurch regionale Engpässe entstehen können. Insgesamt treffen damit geopolitische Risiken auf angespannte Transportwege, was insbesondere den Dieselmarkt weiterhin unter Druck hält.



SCHWEINE

VEZG Notierung

Die VEZG Notierung vom 12.08.26: 1,60€ (Vorwoche 1,50€)

Ein rückläufiges Angebot trifft auf stabile Nachfrage: Die knapper werdende Verfügbarkeit an Schweinen stützt den Markt und sorgt für eine weitere Preissteigerung.

 
 
 

Kommentare


Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Bitte den Website-Eigentümer für weitere Infos kontaktieren.

Agri V Raiffeisen eG

Lagerstraße 5,

46325 Borken-Burlo

 
info@agriv.de

© 2026 Agri V Raiffeisen eG

  • Instagram
  • Facebook
  • YouTube
bottom of page