Aktuelle Marktnews
- 19. März
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 27. März
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19.03.2026
GETREIDE
Am Weizenmarkt schwindet der Einfluss des Krieges am Persischen Golf ein wenig - was bleibt ist jedoch die Verunsicherung über weitere Eskalationsstufen, sodass die Märkte volatil bleiben. Händler richten das Augenmerk also wieder stärker auf die Aussichten für die neue Ernte und das Verhältnis von Angebot und Nachfrage. Belastend wirkten am Dienstag auch der festere Euro und die sinkenden Kurse an den US-Börsen. Für die Ernte auf der Nordhalbkugel sind die Wetterbedingungen im Großen und Ganzen gut. Über die südlichen Plains der USA ist eine Kältewelle gezogen. Wie stark die Frostschäden sind, wird sich aber erst in den kommenden Wochen zeigen.
Die Echtzeit-Börsenkurse finden Sie in der App unter dem Button „Watchlist“ oder auch unter www.agriV.de
RAPS
Der Rapsmarkt bleibt ausgesprochen volatil. Jede Veränderung beim Rohölpreis hat unmittelbare Auswirkung auf den Rapspreis. Die Preis haben für die Ernte 25 bei Maitermin an der Matif die 500 € geknackt. Für die Ernte 26 frei ADM Spyck Kleve werden ca. 480,- € erzielt. Das Niveau bleibt für Ernte-Kontrakte interessant.
EINZELFUTTERMITTEL
SOJASCHROT
Auch der Markt für die Ölschrote scheint den Konflikt im Iran langsam eingepreist zu haben, bleibt jedoch auf den erreichten Niveaus weiterhin sehr volatil. Außerdem kommt Unterstützung über den schwachen EUR-USD (1,145), der aber auch weiterhin eine hohe Volatilität zeigt. Fundamental gesehen bleibt die Ware bis zur neu eintreffenden südamerikanischen Ernte Anfang Mai recht knapp. Werden die Händler und der Konsum allerdings aufgrund des hohen Preisniveaus weiterhin nur vorne kaufen und keine Termingeschäfte abschließen, wird die Ware vorne weg am teuersten bleiben.
RAPSSCHROT
Die Rapsschrot-Preise konnten sich ebenfalls etwas fangen und pendeln auf den erreichten “Kriegsniveaus”. Durch den enormen Preissprung ist das Rapsschrot mittlerweile aber wieder deutlich unattraktiver gegenüber Sojaschrot, sodass das Preisniveaus durch einen höheren Einsatz von Sojaschrot langfristig wieder sinken müssten, um sich in den Mischungen zu rechnen. Dennoch bleibt natürlich auch hier eine hohe Volatilität gekoppelt an die Preis-Ralley im Rohöl und den Ölsaaten gegeben.
DÜNGER
N-, P-, K-Dünger
An der Ausgangslage hat sich nichts geändert. Allgemein ausufernde Energiekosten, Transferprobleme an der wichtigen Meerenge Hormus mit Rohstoffen für die Düngerindustrie. Es besteht wie beim Gas kein Mengeproblem. Feste Dünger sind ausreichend verfügbar, dennoch muss die Industrie für die 2. und 3. Gabe auf neuer Einkaufsbasis kalkulieren. AHL ist äusserst knapp und teuer. ASS ist ausverkauft. Flüssige NS Mischdünger sind ebenfalls - auch aufgrund ASL Mangel ausverkauft. NP Dünger fester. Kali hat moderate Aufschläge.
ENERGIE
Diese Woche wird der Ölmarkt klar von geopolitischen Spannungen dominiert, was die Preise nach oben treibt. Gleichzeitig wirken hohe Fördermengen und ausreichende Lagerbestände dämpfend auf stärkere Preisanstiege. Insgesamt bleibt die Lage angespannt und volatil, da politische Entwicklungen kurzfristig die Richtung vorgeben.
SCHWEINE
VEZG Notierung
Die VEZG Notierung vom 18.03.26: 1,70€ (Vorwoche 1,70€)
Am deutschen Markt überwiegen ausgeglichene Verhältnisse von Angebot und Nachfrage. In der Folge entwickelt sich der Preis auf dem Niveau der Vorwoche sehr stabil.




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