Aktuelle Marktnews
- 2. Juli
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02.07.2026
GETREIDE
Das beständige Wetter hat das Tempo der Gerstenernte beschleunigt, sodass 80-90% der Flächen geräumt sind. Der Erntedruck baut sich nicht weiter aus, sondern stagniert, partizipiert aber auch nicht von den etwas festeren Börsen. Im US-Quartalsbericht wurde die Anbaufläche in den Vereinigten Staaten deutlich geringer geschätzt und verfehlte die Prognosen der Analysten, was dem CBoT-Weizen Aufschwung gab. Auch die Hitzewelle der vergangenen Tage und damit verbundene Ertragssorgen um den Weizen in Europa trugen zu einer leicht festeren MATIF bei. Wenn zum Wochenende evtl. die erste Triticale oder der frühe Weizen fällt, könnte der Erntedruck noch einmal zunehmen. Kaufseitig ist es wichtig diesen Druck nicht zu verpassen, da die Terminmärkte zurzeit eher steigende Tendenzen vorgeben.
Die Echtzeit-Börsenkurse finden Sie in der App unter dem Button „Watchlist“ oder auch unter www.agriV.de
RAPS
In den nächsten Tagen setzt die Rapsernte Ernte 26 ein. Damit rückt der Matif Termin August als Preisfindung vollständig in den Vordergrund. Ex Ernte sind ca. 500,- franko Spyck, Kleve zu erzielen.
EINZELFUTTERMITTEL
SOJASCHROT
Es gilt unverändert: Das stark gesunkene Euro-Dollar-Verhältnis von 1,165 auf 1,135 begrenzt weitere Preisverluste der Importprodukte. Auch das Sojaschrot selbst konnten sich in den letzten Tagen wieder etwas erholen. Unterm Strich pendeln die Preise auf den erreichten Niveaus leicht schwächer unterhalb der 40€-Marke.
RAPSSCHROT
Die zuletzt wieder leicht gestiegenen Rapsschrot-Niveaus können sich aufgrund von anhaltenden Wartungsarbeiten der Ölmühlen und einem weiteren Wechsel der ADM in Spyck auf GMO-Crush im Markt behaupten. Die Terminpreise wurden mit sinkenden Rapssaatkursen ebenfalls leicht günstiger. Besonders der Termin August-Oktober scheint dabei aktuell sehr kaufwürdig zu sein.
DÜNGER
N-, P-, K-Dünger
Der Erntebeginn steht im Vordergrund. Die Landwirtschaft befasst sich nicht mit dem Düngerbezug. In der Tat zeigt sich für die neue Saison eine deutlichere Entspannung im Vergleich zur Situation April an . Dennoch ist das Niveau im Schnitt der Jahre immer noch hoch. AHL bleibt überproportional teuer. Insgesamt sollte der Markt ab August und je nach geopolitischer Entwicklung genaustens beobachtet werden.
ENERGIE
Diese Woche stehen die Ölpreise unter Druck, nachdem die Gespräche zwischen den USA und dem Iran Fortschritte zeigen und sich die Lage rund um die Straße von Hormus vorerst entspannt hat. Dadurch haben die Sorgen über größere Lieferunterbrechungen nachgelassen und das verfügbare Angebot rückt wieder stärker in den Fokus. Gleichzeitig erwarten Marktteilnehmer eine höhere Förderung durch die OPEC+, was die Preise zusätzlich belastet. Dennoch bleibt der Ölmarkt anfällig für kurzfristige politische Entwicklungen im Nahen Osten. Vor diesem Hintergrund kann es sinnvoll sein, günstige Preisphasen für geplante Dieselkäufe zu nutzen.
SCHWEINE
VEZG Notierung
Die VEZG Notierung vom 01.07.26: 1,50€ (Vorwoche 1,50€)
Die Lage am deutschen Schlachtschweinemarkt entwickelt sich wenig verändert und weiterhin impulslos. Es bleibt bei einem unveränderten Schlachtschweinepreis.




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