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Situation Düngemittelmärkte

  • 1. Juni
  • 1 Min. Lesezeit

Das Düngejahr 25/26 neigt sich dem Ende entgegen. Rückblickend hat der Ende Februar beginnende Iran Krieg zwar die Preise sprunghaft ansteigen lassen, dennoch nicht zu einer Preisexplosion geführt, wie sie der Ukrainekrieg ausgelöst hat. Die von uns vorgekaufte Ware wurde weiterhin günstiger als der Tagespreis an unsere Kunde weitergegeben. Lieferschwierigkeiten bestellter Ware gab es bei uns nicht, wenn auch im flüssigen NS Dünger der Spotmarkt ausverkauft war.

Was erwarten wir für die Düngersaison 26/27 und welche Handlungsmöglichkeiten bestehen?

Auch wenn die Blockade der Straße von Hormus kurzfristig beendet würde, werden die Auswirkungen auf den Düngemittelmarkt im Düngejahr 2027 deutlich spürbar bleiben. Besonders bei schwefelhaltigen N-Düngern (ASS, flüssige NS-Dünger) und Phosphatdüngern erwarten wir weiterhin sehr hohe Preise. Die Schwefelkomponente wird sich weiter verteuern, wodurch sich die Preisschere zwischen ASS und KAS nochmals vergrößern dürfte. Auch KAS und AHL werden auf hohem Preisniveau bleiben.


Lieferschwierigkeiten sehen wir derzeit nicht, sofern Handel und Landwirtschaft Käufe nicht bis zum Frühjahr 2027 aufschieben. Der EU-Düngemittel-Aktionsplan wird die Unsicherheiten bei Gaspreisen, Schwefelsäureversorgung und den globalen Marktverwerfungen nicht vollständig ausgleichen können.


Erste Vorkaufsangebote der Industrie erwarten wir frühestens nach der Ernte. Wir empfehlen, sich frühzeitig mit dem Düngerbezug zu beschäftigen und aufgrund der weiterhin unsicheren Marktlage bereits heute Teilmengen für 2027 abzusichern. Unsere Ansprechpartner stehen Ihnen für Fragen jederzeit zur Verfügung.


 
 
 

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