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Aktuelle Marktnews

vor 2 Stunden
2 Min. Lesezeit

Lese hier das aktuelle Markt-Geschehen - jede Woche neu!






  • 08.10.2026


GETREIDE

Nach den Hoffnungen auf eine diplomatische Lösung für den Schiffsverkehr auf dem Schwarzen Meer zur Mitte der vergangenen Woche, die zu enormen Kursverlusten geführt hatten, konnten sich die Börsen nahezu auf das vorherige Niveau erholen. Die Angriffe auf zivile Frachtschiffe und ein mit Mais beladenes Frachtschiff nahe der rumänischen und bulgarischen Küsten, ließen jedoch starke Zweifel an eine kurzfristige Lösung aufkommen. Zur Stunde korrigiert dieser enorme Preissprung wieder leicht abwärts, dennoch bleibt der Trend klar positiv ausgerichtet.


Die Echtzeit-Börsenkurse finden Sie in der App unter dem Button „Watchlist“ oder auch unter www.agriV.de



RAPS

Die Rapspreise bleiben beständig hoch und erreichen heute neue Höchststände. Grund sind parallel steigende Ölpreise, ausgelöst durch erneute Angriffe in der Konfliktregion. Die neue Ernte 27 frei ADM Spyck Kleve wird heute mit ca. 523,- gehandelt. Vorkontrakt bleiben weiterhin lukrativ und sollten zur Teilabsicherung abgeschlossen werden.



EINZELFUTTERMITTEL

SOJASCHROT

Die Preise für Sojaschrot ziehen weiter kräftig an, sodass wir für den vorderen Termin mittlerweile deutlich über 50€/dt. frei Hof angelangt sind. Dies hat aber weniger globale Gründe, sondern hängt nahezu ausschließlich an der innereuropäischen Versorgung mit Sojaschrot. Durch das enorme Niedrigwasser hängt die gesamte Schrotversorgung an nur wenigen Ölmühlen, sodass wir kurzfristig von einer echten Knappheit ausgehen müssen. Sollten sich die Situationen um Wasser und die enge Logistik wieder entspannen, könnten auch die Preise schnell sinken - allerdings ist das zurzeit noch nicht in Sicht.



RAPSSCHROT

Wie in der letzten Woche beschrieben, holen uns auch hier wieder die logistischen Engpässe ein und die minimale Down-Phase wurde schnell beendet. Preise liegen nun im Bereich von 33€/dt. frei Hof.



DÜNGER

N-, P-, K-Dünger

Es bleibt bei einer unverändert sehr angespannten Situation. Neben wieder angezogenen Gaspreisen rückt nun die Logistik wieder in den Vordergrund. Viele geplanten Düngerlieferungen per Schiff werden zur Zeit wegen Niedrigwasser nicht ausgeführt. Oft wird auf LKW Frachten umgestellt, was den Frachtraum knapp werden lässt. Sollte in den nächtsten Monaten nicht planmäßig eingelagert werden können, wird das die flexible Nachorder im Frühjahr unmöglich machen, da zunächst der Rückstand abgearbeitet werden muss. Nur mit maximaler Verbindlichkeit und Vorplanung der Mengen seitens der Landwirtschaft kann in der Lieferkette durchgeplant werden.



ENERGIE

Der Ölmarkt steht in dieser Woche erneut unter erheblichem Preisdruck. Brent ist wieder über die Marke von 100 US-Dollar je Barrel gestiegen, nachdem zunehmende Angriffe auf Öltanker in der Straße von Hormus die Sorgen um die Versorgung verstärkt haben. Zusätzliche Produktionsausfälle durch einen Hurrikan im Golf von Mexiko treiben die Preise weiter an, während die Freigabe strategischer Ölreserven nur begrenzt für Entlastung sorgt. Besonders kritisch entwickelt sich die Lage auf dem deutschen Dieselmarkt: Das extreme Niedrigwasser am Rhein schränkt die Transportkapazitäten massiv ein und hat regional bereits zu kurzfristigen Lieferengpässen an Tankstellen geführt. Trotz steigender Ölexporte aus dem Nahen Osten bleibt die Versorgungslage damit angespannt und die Preisentwicklung schwer kalkulierbar.



SCHWEINE

VEZG Notierung

Die VEZG Notierung vom 07.10.26: 1,45€ (Vorwoche 1,45€)

Bei weitgehend ausgeglichener Marktlage kann in der neuen Schlachtwoche mit weiter unveränderten Schlachtschweinepreisen gerechnet werden.

 
 
 

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