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Aktuelle Marktnews

  • vor 5 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Lese hier das aktuelle Markt-Geschehen - jede Woche neu!






  • 03.06.2026


GETREIDE

An der Euronext und der CBoT fielen die Weizenkurse in den vergangenen Tagen auf den tiefsten Stand seit fast acht Wochen. In den USA erhöht der Start der Ernte im Süden des Landes das Angebot. In Europa sind die guten Wetterbedingungen der größte belastende Faktor. In den kommenden Tagen werden weitere Niederschläge erwartet, die die Aussichten für die Ernte weiter verbessern. Auch in Regionen wie Skandinavien, dem Baltikum und Polen, wo es zuletzt zu trocken war, soll es reichlich Regen geben. Druck kam auch von den schwächeren Märkten für Mais und Sojabohnen. Der entstehende Druck belastet sowohl die neuerntigen Erzeugerpreise als auch die alterntigen Niveaus - so nähern sich alte und neue Ernte weiter an - eine Überlagerung die zunächst für Weizen noch sinnvoll erschien wird damit uninteressanter und birgt zusätzliches Druckpotenzial.


Die Echtzeit-Börsenkurse finden Sie in der App unter dem Button „Watchlist“ oder auch unter www.agriV.de



RAPS

Der Rapspreis bleibt steigt weiter an. Die Rohölpreise sind weiterhin der Treiber bei der Börsennotierung beim Raps. Während in den letzten Tagen die sinkenden Preise beim Öl den Rapspreis nicht beeindruckt, reagiert er aber weiterhin auf steigende Tendenzen. Raps ex Ernte 26 nach Spyck liegt bei ca. 520,- €.



EINZELFUTTERMITTEL

SOJASCHROT

Trotz der leichten Erholung im Rohöl, gaben die Sojabohnen in den vergangenen Tagen weiter nach. Das günstige Wetter im Mittleren Westen der USA verbessert die Ertragsaussichten für Sojabohnen. So meldetet das US-Agrarministerium, dass sich 66 Prozent der Felder in einem guten bis ausgezeichneten Zustand befanden. Entsprechend sanken auch die Preisniveaus im Sojaschrot zuletzt leicht - der große Sprung nach unten lässt aber weiterhin auf sich warten.



RAPSSCHROT

Die Rapssaat selbst kann dem Druck aus den Sojabohnen standhalten und folgt dem Rohöl nach oben. Die Schrotpreise geben allerdings parallel zum Sojaschrot ebenfalls etwas nach und fügen sich somit in das zuletzt wieder etwas bärischere (sinkende) Marktbild.



DÜNGER

N-, P-, K-Dünger

Vereinzelt werden der Handel und Landwirtschaft durch die Industrie auf die neue Saison 26/27 eingestimmt. Das Preisniveau wird nicht wesentlich fallen. Bei dem hohen Einstiegsbedingungen kann nur die Teilmengenabsicherung in Erwägung gezogen werden. Für 100 % Entscheidungen ist es noch zu früh. Die Nachrichten aus der Weltpolitik werden die Preissituation in den Einlagerungsmonaten August - Dezember bestimmen.



ENERGIE

Diese Woche steht der Ölmarkt weiterhin stark unter dem Einfluss der politischen Entwicklungen im Iran. Die iranischen Verhandler haben den Nachrichtenaustausch mit den USA unterbrochen. Der US-Präsident will allerdings die Verhandlungen fortsetzen. Die Unsicherheit über den Stand der Friedensgespräche zwischen den USA und Iran hält an und hat erneut das Risiko einer langfristigen Einschränkung der Energieversorgung aus dem persischen Golf erhöht.



SCHWEINE

VEZG Notierung

Die VEZG Notierung vom 03.06.26: 1,60 € (Vorwoche 1,60 €)

 
 
 

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