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Aktuelle Marktnews

  • 29. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Lese hier das aktuelle Markt-Geschehen - jede Woche neu!






  • 29.01.2026


GETREIDE

Ende der vergangenen Woche stiegen die Börsenkurse für Getreide etwas stärker an, da sich die Sorge vor der Kältewelle in den USA breit machte. Da am Wochenende dann aber Schnee fiel, der die Pflanzen vor extremer Kälte isoliert, flachte die Sorge wieder etwas ab und der Markt konnte leicht korrigieren. Durch das erzielte Handelsabkommen zwischen der EU und Indien stieg der Euro erstmals seit Juni 2021 wieder auf 1,20 gegenüber dem US-Dollar an. Dies führte zu sinkenden Börsenkursen an der MATIF. Die Kassapreise bleiben nahezu unverändert und konnten nur leicht nachgeben.


Die Echtzeit-Börsenkurse finden Sie in der App unter dem Button „Watchlist“ oder auch unter www.agriV.de


RAPS

Der Rapspreis ex Ernte Spyck 2026 liegt aktuell bei ca. 450,- €. Nachdem sich der Rapspreis in den vergangenen Tagen nochmals gefestigt hatte, scheint er nun bei der erreichten Matif Notierung au Widerstände zu stoßen.



EINZELFUTTERMITTEL

SOJASCHROT

Der zuletzt starke Euro brachte nochmal etwas Abwärtspotenzial in den europäischen Sojamarkt. Weiterhin gilt, vorne gedeckt zu sein, um Marktnervösitäten entgegnen zu können. Ab April/Mai wird weiterhin Druck über die große Südamerikanische Ernte erwartet.



RAPSSCHROT

Der in der vergangenen Woche beschriebene Preisanstieg konnte zuletzt etwas abflachen und sich leicht korrigieren. Die Nachricht, dass die Ölmühle der ADM in Spyck, die für den Nieder­rhein eine wichtige physische Versorgungsquelle mit NON-GMO-Rapsschrot darstellt, nun regelmäßiger GMO-Rapssaat crushen möchte, verunsichert den Markt zurzeit, da dadurch zukünftig immer wieder Versorgungslücken entstehen könnten.



DÜNGER

N-, P-, K-Dünger

Der Düngermarkt zeigt sich stabil. Zuletzt wieder festere Gaspreise, sorgen zwar nicht für steigende Marktpreise, sind aber sicherlich auch kein Nährboden für fallende Preise. AHL ist auf­grund der Nachfrage aus Frankreich sehr teuer. ASL ist knapp und ebenfalls teuer. Die Kalidüngung hat eingesetzt. Es kommt teils zu Mengenkürzungen bei der Schiffsware. Die Industrie hat den Februar Preis festgesetzt. Der Märzpreis ist noch nicht bekannt. Preise stabil.



ENERGIE

Der Ölmarkt ist derzeit von einem leichten Überangebot geprägt, da das globale Angebot schneller wächst als die Nachfrage. Gleichzeitig sorgen geopolitische Spannungen und Förderkürzungen einzelner Produzenten immer wieder für Preisschwankungen. Insgesamt bleibt die Marktlage volatil und stark von politischen sowie wirtschaftlichen Entwicklungen abhängig.



SCHWEINE

VEZG Notierung

Die VEZG Notierung vom 28.01.26: 1,45€ (Vorwoche 1,45€)

Am deutschen Schlachtschweinemarkt fällt das Angebot weiterhin gut bedarfsdeckend aus. In der neuen Schlachtwoche kann mit einem unveränderten Preis gerechnet werden.

 
 
 

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