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Aktuelle Marktnews

  • vor 2 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

Lese hier das aktuelle Markt-Geschehen - jede Woche neu!






  • 05.03.2026


GETREIDE

Der am Wochenende eskalierte Konflikt zwischen den USA/Israel und dem Iran im Nahen und Mittleren Osten führt zunächst einmal dazu, dass vor allem die Energiemärkte und der Dollar stark angestiegen sind. So ist der Agrar- und Weizenmarkt zurzeit noch nicht direkt vom Krieg gegen den Iran betroffen. Steigende Seefrachten könnten aber die Preise in den Importländern erhöhen. Außerdem lässt der schwächere Euro die Weizenkurse an der MATIF steigen. Die Preise am Kassamarkt bewegen sich jedoch kaum. Die zentrale Frage wird nun sein, wie lange diese Situation anhält und ab wann/wie sehr steigende Inputkosten (Dünger/Treibstoff/Fracht) eingepreist werden. Dies wird eher die neue Ernte als die alte Ernte beeinflussen, da alterntig weiterhin Warendruck besteht.


Die Echtzeit-Börsenkurse finden Sie in der App unter dem Button „Watchlist“ oder auch unter www.agriV.de


RAPS

Im Sog der explodierenden Rohölpreise ist auch die Rapssaat sowohl auf den MATIF Mai-Termin als auch auf August (ex Ernte) auf ein sehr interessantes Niveau gestiegen. Ex Ernte ADM Kleve (Spyck) sind Preise um 475,- zu erzielen. Der Rapsmarkt wird unmittelbar am Rohöl und den Entwicklungen in Nahost gekoppelt sein. Hier ist der Markt genau zu beobachten und nicht der “richtige” Zeitpunkt zu verpassen. Ob die 500,- € Wunschmarke beim Raps erreichbar ist, ist heute nicht absehbar.



EINZELFUTTERMITTEL

SOJASCHROT

Einen größeren Einfluss hat die Situation im Iran durch die steigenden Rohölpreise auf die Ölsaatenmärkten. Dennoch bleibt die globale Mengenbilanz auch hier natürlich erst einmal unberührt. Indirekte Faktoren, wie steigende Energiekosten und ein starker Dollar haben ein deutlich höheren Effekt. Entsprechend ist das Sojaschrot zuletzt vorne fester geworden, da der EURUSD von 1,18 auf 1,16 gesunken ist. Auf dem gesamten Termin gesehen, bleiben die Preisniveaus vor dem Hintergrund der globalen Unsicherheiten aber kaufwürdig.



RAPSSCHROT

Trotz stark steigender Rapssaatpreise bleibt das Rapsschrot zurzeit noch recht unbeeindruckt von den Handlungen im Iran und läuft seitwärts gerichtet. Dennoch, ähnlich wie im Sojaschrot, darf man vor dem Hintergrund der globalen Unsicherheit auch hier die Kaufwürdigkeit der Niveaus nicht vergessen.



DÜNGER

N-, P-, K-Dünger

Schockstarre am Düngermarkt! Ausgelöst durch den Nahost-Konflikt sind die N-Düngemittelpreise innerhalb eines Tages förmlich explodiert. Im Wesentlichen führt der extrem gestiegene Gaspreis zu einer Verteuerung der (zukünftigen) Produktionskosten. Die Kalkulation der Produktionskosten ist je nach Dauer des Konfliktes fast unmöglich. Die Straße von Hormus ist zudem die zentrale Transportroute für Harnstoff. Der Nahost-Konflikt trifft die Agrarbranche genau zu Beginn der Düngesaison. Der Handel hatte zumindest ab April mit eher fallenden Preisen gerechnet. Die vorgekauften und geplanten Mengen sind daher eher gering. Die Preissteigerungen der Industrie schlagen somit unmittelbar auf die Tagespreise durch. ASS ist durchgängig ausverkauft.



ENERGIE

Diese Woche sind die Ölpreise deutlich gestiegen, weil der laufende Konflikt im Nahen Osten und insbesondere Störungen im wichtigen Seeweg durch die Straße von Hormus die Sorge vor Lieferunterbrechungen verstärken. Die Dynamik treibt Brent- und WTI-Rohöl auf mehrmonatige Höchstwerte, auch weil Marktteilnehmer ein Risiko-Premium für mögliche Versorgungsengpässe einpreisen. Gleichzeitig betonen offizielle Stellen, dass die weltweiten Vorräte im Moment noch ausreichend sind, was die Aufwärtsbewegung etwas abfedert. Insgesamt bleibt der Ölmarkt derzeit stark von geopolitischen Nachrichten abhängig und sehr volatil, da Unsicherheiten über den weiteren Verlauf des Konflikts und der Energieversorgung dominieren.



SCHWEINE

VEZG Notierung

Die VEZG Notierung vom 04.03.26: 1,60 € (Vorwoche 1,55 €)

Das verfügbare Schlachtschweineangebot trifft auf eine rege bis lebhafte Nachfrage. In der neuen Schlachtwoche kann mit einem weiter ansteigenden Preis gerechnet werden.

 
 
 

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