Sonne, Hitze, Sturm…
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Am Wochenende ist es in manchen Regionen durch kurze, aber heftige Sturm- und Gewitterereignisse zu Schäden in Mais und Kartoffeln gekommen:
Der Mais war durch das zügige Wachstum (= junges, weiches Gewebe) besonders anfällig für das daraus resultierende Sommerlager. In den meisten Fällen sind die Stängel aber nicht (!) gebrochen und die Leitbahnen dadurch auch nicht geschädigt, weshalb sich der Mais in den nächsten 8-12 Tagen voraussichtlich wieder aufrichten wird. Das Phänomen tritt in allen Sorten auf. Mögliche Ertragsverluste liegen im einstelligen Prozentbereich.
Anders als beim Mais ist es in Kartoffeln teilweise zu Stängelbruch (= Windbruch) gekommen. Bei den nun anstehenden Fungizidmaßnahmen sollte Kupfer zugesetzt werden, um die Eintrittspforten für bakterielle Erreger zu „desinfizieren“.
Revitalisierung nach Hitze
Zur Vitalisierung der Kartoffelbestände nach der großen Hitze bieten sich insbesondere Aminosäure-Produkte (Folium, Aserpro) in Kombination mit milden NPK-Düngern an (Blattgold NPK Amino, Loker, Wuxale). Ziel ist es, das durch Hitzestress blockierte Leitbahnen-System wieder zu öffnen.
ACHTUNG: Verbräunungen durch Sonnenbrand können nicht mehr rückgängig gemacht werden!
Die Kartoffeln sind durch hohe Hitze mit intensiver UV-Strahlung physiologisch deutlich gealtert! Diese gilt es nun mit Methylenharnstoff „fit“ zu halten
-> 10 l/ha Blattgold N-Effekt zu den nächsten drei Fungizidspritzungen!
Bei Fragen sprecht uns gerne an!




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