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Pflanzenschutz

  • vor 4 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Der Herbizideinsatz im Herbst ist das Optimum im Getreide. War dieser nicht möglich, sollte wie folgt gehandelt werden:

  • Reihenfolge bei der Bekämpfung: Gräser vor Kräuter!

  • Bei gut entwickelten Ungräsern/-kräutern  Herbizid vor Gülle (Gülleschleier reduziert Wirkung)

  • Witterungsbedingungen für Sulfonylharnstoffe Tagestemperaturen > 8° C; maximal leichte Nachtfröste. Diese Bedingungen sollten mindestens für die folgenden 10 Tage nach der Anwendung gegeben sein.

  • Besonders beim Einsatz von Gräserherbiziden darauf achten, dass die rel. Luftfeuchte nicht unter 60 % liegt.

  • Eine mögliche Wachstumsdepression durch den Einsatz von Sulfonylharnstoffen sollte nach einer Woche durch eine entsprechende Spurennährstoffgabe entschärft werden. Hierzu empfiehlt sich 1,5 l/ha Blattgold Mangan Plus.

  • Im Raps sind Kohltriebrüssler und Rapsstängelrüssler bereits bei der Eiablage. Ihre Gelbschalen sollten jetzt im Bestand mitwachsen. Herbizide Nachbehandlungen könnten noch mit Insektiziden und Borblattdüngern gemischt werden.


Ist eine Mulch- oder Direktsaat z.B. von Mais oder Zuckerrübe geplant?

Wenn ja, dann kontrollieren Sie bitte Ihre Zwischenfruchtbestände rechtzeitig auf schwer bekämpfbare Unkräuter – hier kann ein gezielter und in der Menge angepasster Glyphosateinsatz den späteren Pflanzenschutz in der Kultur deutlich entlasten.

Insbesondere in frühen, üppigen Gerstenbeständen (vorrangig Sorte Julia) finden wir teils Ausgangsbefall von Mehltau. Halten Sie diesen im Auge! Dieser kann sich weiter ausbreiten. Bei Starkbefall sollte in solchen Fällen schon bereits jetzt ein Spezial-Mehltaufungizid appliziert werden.



 
 
 

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