top of page

Mehr Winterraps ausgesät

  • sandrarueth
  • 14. Nov. 2025
  • 2 Min. Lesezeit

ree

Der Anbau der Ölsaat ist in diesem Herbst hierzulande ausgedehnt worden. Die Ufop nennt dafür vor allem einen Grund.


Mit 1,10 bis 1,15 Mio. ha ist die aktuelle Aussaatfläche leicht über die diesjährigen Erntefläche angestiegen. Gute Erträge dürften den Experten der Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (Ufop) zufolge die Landwirte bewogen haben, ihre Anbauplanung auszuweiten. Dazu sei gekommen, dass die Bedingungen Ende August/Anfang September größtenteils gut waren.


Expertise des Netzwerks

Die Prognose stütze sich auf die Expertise des Ufop-Netzwerks, zu denen die als Mitglieder vertretenen Rapszüchterhäuser selbst gehörten, aber auch externe Fachleute für den Rapsanbau aus der Offizialberatung sowie dem Landhandel. Die Aussaatfläche liege der Umfrage zufolge bundesweit zu 60.000 ha höher als die Erntefläche 2025. Der Umfang des Rapsanbaus in Deutschland bleibe mit zunehmender Tendenz stabil oberhalb der Marke von 1 Mio. ha.


Wetter zur Aussaat spielte mit

Gemäß den Meldungen hätten die Rapserzeuger das Saatgut unter weitgehend guten Witterungsbedingungen in den Boden bringen können. Nach Einsetzen des Regens Ende August/Anfang September seien die Bestände in der Regel zeitnah und gut aufgelaufen. Wie in jedem Jahr habe es bereits Umbrüche gegeben, bislang aber nur regional in geringem Umfang. Der schon in den vergangenen Jahren vorhandene Trend zur Verringerung der Aussaatstärken durch die Zunahme von Einzelkornsaat gehe weiter.


Üppige Biomasseentwicklung

Wüchsige Bedingungen führten bei früh gesäten und gut aufgelaufenen Beständen laut Ufop zu einer üppigen Biomasseentwicklung, sodass Wachstumsregler-Behandlungen zur Einkürzung notwendig wurden. Die Witterungsbedingungen der vergangenen Wochen hätten es schwächeren Beständen ermöglicht, den Entwicklungsrückstand weitgehend aufzuholen.


Auftreten des Rapserdflohs

In diesem Jahr habe es jedoch wieder ein verstärktes Auftreten des Rapserdflohs gegeben, dessen Regulierung durch das Fortschreiten der Pyrethroidresistenz anspruchsvoller werde.


 Insbesondere die in verschiedenen Regionen Deutschlands zunehmend auftretenden super knockdown resistances (skdr) erschwerten die Bekämpfung massiv. Sobald alle Käfer oder Larven einer Erdflohpopulation eine skdr-Mutation besitzen, würden die bisher als Standard eingesetzten Pyrethroide vollständig wirkungslos. Auch wenn für die neue Wirkstoffklasse der Diamide vom Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) 2025 eine erneute Gefahr in Verzug-Genehmigungen erteilt worden sei, bedürfe es als Voraussetzung für einen breiten Einsatz schnellstmöglich Grundzulassungen für diese Insektizide ohne Kreuzresistenz zu den Pyrethroiden.




 
 
 

Kommentare


Agri V Raiffeisen eG

Lagerstraße 5,

46325 Borken-Burlo

 
info@agriv.de
  • Instagram
  • Facebook
  • YouTube

© 2025 Agri V Raiffeisen eG

bottom of page