Getreide entwickelt sich zügig voran
- vor 1 Tag
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Trotz der längeren Trockenheit präsentiert sich der Großteil der Getreideflächen frohwüchsig und weit entwickelt. Dennoch würde ein Guss Regen weiterhelfen.
Gerste ist im Grunde genommen „fertig“, wir befinden uns hier schon im Ährenschieben und warten nur noch auf den Mähdrescher. Bei fehlendem Fungizidschutz sollte dieser noch einmal erneuert werden. Hier können dann mit Blattgold N-Effekt effektiv letzte N-Mengen ergänzt werden. Wachstumsregler können nun nicht mehr eingesetzt werden, da die Ähre schon schiebt.
Roggen: Auch hier ist die generative Entwicklung schon weit vorangeschritten. Vielfach spitzen schon die Grannen (EC 49), womit der letzte Termin für eine Wuchsregulierung erreicht ist. ACHTUNG: Ethephon benötigt für eine durchgreifende Wirkung Temperaturen von mindestens 14 °C. Auf das Fahnenblatt steht im Roggen die Bekämpfung von Rhynchosporium und Braunrost im Fokus!
Weizen/Triticale: Abgesehen von Mehltau und Septoria auf den unteren Blattetagen sind alle Bestände mit Fungizidschutz aktuell ziemlich gesund. Mit Erscheinen des Fahnenblattes sollte nochmal ein hochpotentes Fungizid eingesetzt werden, damit die Pflanzen möglichst lange geschützt sind. Eine mögliche Abschlussbehandlung kann dann Anfang Juni nach dem Wetter ausgerichtet werden (Fusarien). Sehr „flotte“ Bestände können bei der T2-Maßnahme noch ein letztes Mal mit Medax Top gebremst werden.
Achten Sie bei allen Fungizid-Maßnahmen auf einen konsequenten Wirkstoffwechsel! Vermeiden Sie nach Möglichkeit den Einsatz von Prothioconazol in zwei aufeinanderfo
lgenden Behandlungen.








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