top of page

Düngestart 2026 – auf was es zu achten gilt

  • vor 5 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Die vielfach stark gesättigten Böden sind in den letzten Tagen gut abgetrocknet und die Befahrbarkeit bessert sich zusehends. Reicht die Befahrbarkeit zur organischen Düngung noch nicht, sollte zu Getreide, Raps und Grünland eine schwefelhaltige, mineralische Gabe gesetzt werden, da gerade die leichten Böden oben komplett leer sind. Der Raps hat Vorrang! ASS, N-Perfekt oder 19/5er sind geradezu ideal dafür - letzterer kann, bei hohen N-Gaben durch Zumischung von Encare zum Langzeitdünger werden.


Wer die Möglichkeit hat seine Wirtschaftsdüngerausbringung zu steuern, sollte alle Güllen mit viel Organik zu Mais, Zuckerrüben oder späten Kartoffeln fahren. Schweinegülle oder Dünnphasen aus der Separation gehören ins Getreide oder ins Gras.


Eine ausreichende Schwefeldüngung in Sulfatform ist Standard! Das Geld für den elementaren Schwefel kann man sich sparen. Er ist genau wie Gülleschwefel zu unpräzise und zu spät!

Wenn Stickstoff zum knappen Faktor wird, ist es umso wichtiger alle anderen Makronährstoffe (P, K, Ca, Mg) aber auch die Spurennährstoffe (z. B. Zn, Mn, B, Cu) ins Optimum zu bringen. Eine detaillierte Probe insbesondere der pflanzenverfügbaren Anteile ist wichtig. Unsere Pflanzenbauberater helfen Ihnen gerne dabei.


Denken Sie auch an die Kali-Düngung! Kornkali ist dabei die erste Wahl, weil er durch frisches Magnesium dem Antagonismus von Kali und Magnesium entgegenwirkt und zusätzlich Schwefel bringt. Die superschnelle Löslichkeit eignet sich perfekt für eine Düngung auch zur Saat.


links Julia, rechts Esprit: die „üppige“ Sorte Julia benötigt zeitnah N
links Julia, rechts Esprit: die „üppige“ Sorte Julia benötigt zeitnah N

 
 
 

Kommentare


Agri V Raiffeisen eG

Lagerstraße 5,

46325 Borken-Burlo

 
info@agriv.de

© 2026 Agri V Raiffeisen eG

  • Instagram
  • Facebook
  • YouTube
bottom of page