Aktuelle Marktnews
- vor 6 Stunden
- 2 Min. Lesezeit
Lese hier das aktuelle Markt-Geschehen - jede Woche neu!

09.07.2026
GETREIDE
Die positiven Vorgaben aus Rohöl, Ölsaaten und Mais unterstützen auch die Kurse im Getreidebereich. Allerdings stehen dem ein weiterhin physisch anhaltender Erntedruck (Gerste) und zunehmender Wettbewerbsdruck aus der Schwarzmeerregion gegenüber. Die Folge ist ein Auseinanderlaufen des ex Ernte- und Terminmarktes. Weiterhin gilt es den Erntedruck auch für die Termingeschäfte und Futterkäufe nicht zu verpassen.
Die Echtzeit-Börsenkurse finden Sie in der App unter dem Button „Watchlist“ oder auch unter www.agriV.de
RAPS
Der Rapspreis ist wieder im Sog des Rohöls und den neu entfachten Kriegshandlungen angezogen. Mit Erntebeginn sind somit attraktive Notierungen für die freien Liefermengen zu realisieren. Frei ADM Spyck Kleve, liegt der Preis ex Ernte bei ca. 510,- Euro.
EINZELFUTTERMITTEL
SOJASCHROT
Die Ölsaaten konnten mit einem Preisanstieg in die neue Woche starten. Der entscheidende Kurstreiber bei Sojabohnen waren Meldungen über chinesische Käufe in den USA (ca. 300.000 Tonnen) und die Vorhersagen für eine Hitzewelle im Mittleren Westen der USA. Auch die Angriffe (oder versehentlichen Beschüsse) von Tankern in der Straße von Hormus trugen zu einem Preisantieg des Rohöls um ca. 10% bei, sodass dadurch ebenfalls Unterstützung in den Markt gelangte.
RAPSSCHROT
Die Rapssaat folgte den Vorgaben aus dem Rohöl und den Sojabohnen, sodass der gesamte Eiweißkomplex inkl. des Rapsschrots anstieg. Außerdem sorgen wiederkehrende Preisrücksetzer für stetiges Kaufinteresse, das den physischen Markt bei interessanten Niveaus immer wieder kurzfristig ansteigen lässt.
DÜNGER
N-, P-, K-Dünger
Nach den neu aufkommenden Kampfhandlungen und dem dadurch anziehenden Gaspreisen hat die Industrie ihre Preise wieder zurückgezogen. Das Preisniveau war zuvor tatsächlich auf ein kaufwürdiges Niveau abgesenkt worden. Nun findet der Markt getrieben durch geopolitische Spannungen - erneut eine andere Richtung.
ENERGIE
Diese Woche hat sich die Lage am Ölmarkt wieder verschärft. Neue militärische Angriffe der USA auf den Iran sowie die erneute Eskalation im Konflikt haben die Sorge vor Unterbrechungen wichtiger Öllieferungen über die Straße von Hormus deutlich erhöht. Entsprechend sind die Ölpreise spürbar gestiegen, da Händler wieder ein höheres geopolitisches Risiko einpreisen. Trotz weiterhin ausreichender globaler Förderkapazitäten bleibt der Markt sehr nervös und reagiert sensibel auf jede neue politische Entwicklung.
SCHWEINE
VEZG Notierung
Die VEZG Notierung vom 08.07.26: 1,40€ (Vorwoche 1,50€)
Die schwache Nachfrage und das zu umfangreich gegenüberstehende Angebot am deutschen Schlachtschweinemarkt bedingen in der neuen Schlachtwoche einen Preisrückgang.




Kommentare