Aktuelle Marktnews
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19.02.2026
GETREIDE
Wie zuletzt berichtet, werden die Börsenkurse zurzeit mehr von den volatilen Währungsentwicklungen (Euro-Dollar) beeinflusst, als von fundamentalen Nachrichten (Euro schwächer = MATIF fester // Euro fester = MATIF schwächer). Die Kurse an der MATIF stehen weiterhin um 190 €/t. für die Termine März und Mai mit 2-3 €/t. Spielraum nach oben und unten. Zuletzt sorgten die guten Ernteaussichten in Russland und weitere Exportmengen Indiens für Druck, während eine Kaltfront in der Ukraine ohne isolierende Schneedecke Risiken birgt und den Markt unterstützt.
Die Echtzeit-Börsenkurse finden Sie in der App unter dem Button „Watchlist“ oder auch unter www.agriV.de
RAPS
Der Rapspreis ex Ernte Spyck 2026 liegt aktuell bei ca. 460,- €. Das Preisniveau sollte aktiv für Teilkontrakte genutzt werden.
EINZELFUTTERMITTEL
SOJASCHROT
Die zurzeit laufenden Verschiffungen von US-Sojabohnen nach China gepaart mit einer hohen Sojabohnen-Verarbeitung in den USA selbst (+11%) verknappen die dortige Sojabohnenbilanz. Dies führt zu einem grundsätzlich leicht gestiegenen Preisniveau. Dennoch sieht man nach dem Termin Februar-April auf den Termin Mai-Juli einen deutlichen Preisrückgang von knapp 15 €/t. Man erwartet also weiterhin den Druck durch die südamerikanische Ernte, kann die Preisniveaus durch die vordere Knappheit allerdings erst einmal unterstützt halten. Der zuletzt wieder schwächere Euro (1,181) tut sein übriges und verteuert die physischen (Soja-) Importe in die EU.
RAPSSCHROT
Keine Neuigkeiten aus dem Rapsschrot-Markt, die Entspannung bringen könnten. Entsprechend unterstützt bleiben die Preisniveaus auf den vorderen Terminen. Zusätzliche Unterstützung kommt auch über den Sojaschrot-Markt, sodass auch im Rapsschrot die Niveaus über alle Termine hinweg generell etwas angezogen hat. Ab neuer Ernte sind die Preise weiterhin schon deutlich interessanter.
DÜNGER
N-, P-, K-Dünger
Der Düngermarkt zeigt sich weiterhin stabil bis leicht fester. AHL ist aufgrund der Nachfrage aus Frankreich sehr teuer. Die insgesamt hohe Nachfrage Frankreichs nach N Düngern scheint den Markt weiter zu stützen. Die Nachfrage ist höher als das Angebot. ASL ist knapp und ebenfalls teuer. Die K+S hat den Kali 38 Preis für März und April festgesetzt. Für März und und April werden die erwartbaren Aufschläge verlangt. Patentkali ist zudem äußerst knapp und teuer. Die Ware wird kontingentiert und ist nicht frei verfügbar. Kainit ist ausverkauft.
ENERGIE
Diese Woche sind die Ölpreise deutlich gestiegen, weil geopolitische Spannungen zwischen den USA und Iran sowie das Scheitern der Friedensgespräche zwischen Ukraine und Russland Sorgen über mögliche Lieferunterbrechungen auslösen. Preise für Brent- und WTI-Öl notieren wieder über wichtigen Marken, nachdem Händler wieder ein Risiko-Premium einpreisen. Trotz der politischen Unsicherheit bleibt die fundamentale Versorgung mit Rohöl relativ robust, was die Preisanstiege teilweise bremst. Insgesamt bestimmt geopolitische Risiko-Stimmung derzeit stärker die Preisentwicklung als kurzfristige Angebots- oder Nachfragedaten. Die Volatilität bleibt hoch, da jeder neue politische Bericht sofort spürbare Marktreaktionen auslöst.
SCHWEINE
VEZG Notierung
Die VEZG Notierung vom 18.02.26: 1,50 € (Vorwoche 1,45 €)
Das Schlachtschweineangebot pendelt weiter zurück und findet zügiger seine Käufer. In der neuen Schlachtwoche kann mit einem höheren Schweinepreis gerechnet werden.




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