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Aktuelle Marktnews

  • 22. Jan.
  • 2 Min. Lesezeit

Lese hier das aktuelle Markt-Geschehen - jede Woche neu!






  • 22.01.2026


GETREIDE

Wie in der letzten Woche beschrieben, können politische Nachrichten und Unruhen kurzfristigen Einfluss üben. Kaum ausgesprochen, beginnt der von Donald Trump ausgelöste Konflikt um Grönland. Daher blicken zurzeit alle Augen gespannt auf das Weltwirtschaftsforum in Davos mit der Hoffnung auf gemäßigte Aussagen zu diesem Thema, um nicht auch noch dieses Pulverfass explodieren zu lassen. Zurück zu den fundamentalen Daten, scheint es so, dass Indien erstmals wieder zu einem Weizenexporteur werden könnte, sodass dem Weltmarkt noch mehr Getreide zur Verfügung stehen würde. Über den Maismarkt kommt weiterer Druck. Die physischen Getreidepreise können sich allerdings zurzeit noch recht gut wehren und bleiben auf stabilen Niveaus.


Die Echtzeit-Börsenkurse finden Sie in der App unter dem Button „Watchlist“ oder auch unter www.agriV.de


RAPS

Der Rapspreis ex Ernte Spyck 2026 liegt aktuell bei ca. 450,- €. Der Markt sollte beobachtet werden, um ggf. Teilkontrakte abzuschließen.



EINZELFUTTERMITTEL

SOJASCHROT

Die Sojabohnen-Ernte in Brasilien ist gestartet. Direkt zum Beginn der Saison liegt das Erntetempo schon über dem Vorjahresniveau und auch über den Durchschnittswerten, sodass auch die Ernteprognosen auf knapp 180 Mio. Tonnen nochmals leicht nach oben korrigiert wurden (+5% zu 2025). Trotz dem zu erwartenden Druck, könnte eine Deckung bis Ende März/April sinnvoll sein, um kurzfristigen Preisanstiegen aus den eben genannten politischen Gründen zu entgehen.



RAPSSCHROT

Aktuell bekommt das Rapsschrot von zwei Seiten Auftrieb: 1. Kanada und China haben sich auf eine Reduzierung der chinesischen Zölle auf kanadische Rapssaat von 85% auf 15% geeinigt, sodass kurzfristig wieder ein steigender Export von Kanada in Richtung China erwartet wird. Dem europäischen Markt steht damit weniger GMO-Rapsschrot zur Verfügung und der Druck im NON-GMO-Rapsschrot sinkt. 2. Ist die physische Verfügbarkeit von NON-GMO-Rapsschrot in KW 04/05 eingeschränkt, sodass hier Ware gesucht und teuer bezahlt wird. Das hat zu einem Preisanstieg in den vergangenen beiden Wochen um ca. 5,00€/dt. geführt. Ob dieser Trend langfristig anhält bleibt abzuwarten - denn grundsätzlich ist die Rapsölnachfrage weiterhin sehr gut, sodass um jeden Preis Raps gecrusht wird und der Rapsschrot-Ausstoß daher hoch bleiben sollte.



DÜNGER

N-, P-, K-Dünger

Keine Nachrichten aus dem Düngermarkt. Die Preise verlaufen seitwärts. Neugeschäfte sind selten. Die Industrie ist bis Ende Februar ausgelastet . AHL ist und bleibt weiterhin sehr teuer. Die hohe französische Nachfrage sorgt für äußerst stabile Preise. DAP und damit auch alle andere UF Mais Dünger sind nicht billiger geworden und sollten nun von der Landwirtschaft geordert werden um die Planung und Auslieferung zum Saisonstart zu ermöglichen.



ENERGIE

Der Ölmarkt zeigt sich derzeit volatil, da geopolitische Spannungen und politische Unsicherheiten in mehreren Förderregionen die Preisentwicklung beeinflussen. Gleichzeitig wächst die globale Nachfrage nur moderat, während das Angebot weiterhin hoch bleibt. Dadurch entstehen weltweit erhöhte Lagerbestände, die den Aufwärtsdruck auf die Ölpreise begrenzen. Kurzfristige Preisbewegungen werden vor allem durch Förderausfälle, OPEC+-Entscheidungen und konjunkturelle Daten ausgelöst. Insgesamt wird der Markt von einem empfindlichen Gleichgewicht zwischen Angebotsüberhang und geopolitischen Risiken geprägt.



SCHWEINE

VEZG Notierung

Die VEZG Notierung vom 21.01.26: 1,45€ (Vorwoche 1,45€)

Am deutschen Schlachtschweinemarkt haben sich die Angebots- und Nachfrageverhältnisse sowie die Schlachtgewichte kaum verändert. Es bleibt bei einem unveränderten Preis.

 
 
 

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