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Aktuelle Marktnews

  • kerstinoverkaempin
  • 21. Nov.
  • 3 Min. Lesezeit

Lese hier das aktuelle Markt-Geschehen - jede Woche neu!


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  • 21.11.2025


GETREIDE

Das US-Agrarministerium hat in seinem Bericht am vergangenen Freitag die globalen Weizenproduktionsmengen um 12,7 Mio. Tonnen angehoben und abzgl. aller gestiegenen Verbräuche die globalen Endbestände damit um knapp 7,5 Mio. Tonnen ansteigen lassen. Dies führte zunächst zu einer deutlichen Abwärtskorrektur an den Börsen. Diese Talfahrt wurde aber zu Beginn der Woche durch die amerikanische Euphorie hinsichtlich der beginnenden Sojabohnen-Nachfrage aus China gestoppt und auch der Weizenmarkt wurde wieder mit angeheizt. Die physische Situation um einen starken Export der Gerste an den deutschen Häfen, sowie gut bezahlte Ware Richtung NL bleibt weiterhin bestehen. Evtl. also ein guter Moment, um über die (Teil-) Vermarktung der Einlagerung nachzudenken.


Die Echtzeit-Börsenkurse finden Sie in der App unter dem Button „Watchlist“ oder auch unter www.agriV.de


RAPS

Am Rapsmarkt hat sich die Stimmung nach der jüngsten Erholung wieder etwas abgekühlt. Der Handel in Paris wurde durch die Flächenschätzung der UFOP für die Rapsernte 2026 in Deutschland belastet. Mit 1,10 bis 1,15 Millionen Hektar könnte die Aussaatfläche im Jahresvergleich um bis zu 60.000 Hektar ausgedehnt worden sein, so der Verband. Zudem wirken auch die erneuten Diskussionen um die Verschiebung des EUDR belastend. Etwas Hoffnung kam zuletzt durch Gespräche zwischen Kanada und China, in denen über neue Exportmöglichkeiten von Canola Richtung China verhandelt wurde. Aktuell scheint es aber so, dass es dort zu keiner abschließenden Entscheidung gekommen sei.



EINZELFUTTERMITTEL

SOJASCHROT

Nach den starken Gewinnen für die Sojabohnen an der CBoT am Montag sorgten am Dienstag Gewinnmitnahmen für rote Vorzeichen. Am Mittwochmorgen setzte sich der Abstieg fort. Händler beobachten weiter das Kaufverhalten Chinas. Das USDA meldete am Dienstag (aus US-Sicht endlich mal) den Verkauf von insgesamt 792.000 Tonnen Sojabohnen an China. Unterm Strich bleibt das Schrot zurzeit also eher unterstützt, da China die versprochenen US-Sojabohnen-Importe nun tätigt. Es bleibt abzuwarten wie eine Verschiebung des EUDR, die in der kommenden Woche verabschiedet werden soll, den europäischen Sojaschrot-Markt beeinflussen wird.



RAPSSCHROT

Die Entwicklungen auf dem Rapsschrotmarkt orientieren sich weiterhin an den starken Vorgaben aus dem Sojaschrot. Auch hier könnte die Verschiebung des EUDR in den kommenden Tagen für neuen Druck sorgen, da dem EU-Markt dann wieder umfassendere Eiweißquellen “sorgenfrei” zur Verfügung stehen würden. Experten sagen, dass diese Gerüchte um das EUDR bereits eingepreist seien, dennoch könnte dadurch wieder ein kurzfristiger Abwärts-Effekt entstehen, den man für fehlende Deckungen bis zum Sommer 2026 ausnutzen könnte.



DÜNGER

N-, P-, K-Dünger

Eine umfangreiche Nachfrage aus dem Handel und durchaus große Handelsvolumen haben den N Markt nach oben schnellen lassen. Sowohl AHL und KAS sind deutlich im Preis angezogen. Preistreiber ist hier vor allem der AHL der knapp und teuer ist. Man geht davon aus das Frankreich mangels Angebot an AHL auf KAS ausweichen wird. Insgesamt sehr fest Märkte und “verunsicherte” Importeure treiben die Preise nach oben. Grund ist der CBAM (Carbon Border Adjustment Mechanism), der Mechanismus zur Anpassung der Kohlenstoffemissionen, betrifft die in die EU importierte Düngemittel und Ammoniak. Für diese Produkte müssen Produzenten/Importeure ab 2026 einen finanziellen Ausgleich für die bei der Produktion entstandenen Emissionen zahlen. Kalkulatorisch könnten die Aufschläge zwischen 20 €/t (Ammonsulfat) und 80 €/t (Kalkammonsalpeter) liegen, genau stehen die Werte erst im Laufe der Jahre 2026 - 2027 fest. Dies macht eine Preisfindung für Importe in die EU ab dem 01.01.2026 schwierig.



ENERGIE

Zur Wochenmitte starten die Ölpreise etwas schwächer, nachdem sie gestern in den Preis-Sog der Mitteldestillate geraten waren und den Handel mit einem Plus schlossen. Nach den API-Daten rückt die Sorge vor steigenden US-Beständen wieder in den Vordergrund. Gasöl bleibt jedoch hoch und sorgt weiterhin für deutlichen Auftrieb bei den Heizölpreisen im Inland, die heute früh auf neue Zwischenhochs geklettert sind.



SCHWEINE

VEZG Notierung

Die VEZG Notierung vom 19.11.25: 1,60€ (Vorwoche 1,70€)

Große Stückzahlen und hohe Schlachtgewichte bedingen ein insgesamt reichliches Schweinefleischangebot. Dem Druck der Schlachtunternehmen kann nicht ausgewichen werden.

 
 
 

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